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Es ist der 2. Mai. Die Frühlingssonne begrüßt uns am Morgen, die Luft ist frisch und wir sind voller Vorfreude. Man könnte fast meinen, alles sei ganz normal – doch das ist es nicht. Nun gut – Hochzeiten sind natürlich immer etwas Besonderes. Nur ist das Jahr 2020 kein normales Jahr. Die Hochzeit von Kerstin und Robin ist für uns die erste Hochzeit 2020, die wir begleiten dürfen. Die Corona-Maßnahmen haben vorgesehen, dass in der sonst beliebten Frühlingszeit keine Hochzeitsfeiern stattfinden konnten. Nach mehreren Wochen im Lock-Down und weiteren Wochen mit stark reduziertem sozialen Kontakten, sind wir unglaublich froh, wieder ein bisschen Normalität zu verspüren, indem wir wieder arbeiten dürfen.

 

Bei der Braut Kerstin fing der Morgen im engsten Familienkreis stilecht mit einem Glas Sekt an. Das Make-Up der Braut wurde schlicht gehalten, passend zum leicht gewellten Haar. Kerstin benötigt keinen Tamtam – ohne viel Glamour sieht sie einfach umwerfend aus. So sieht eine natürliche Schönheit aus! Ihr Brautkleid rundet perfekt ihren schlichten, aber eleganten Stil ab. Das Kleid im Empire-Stil mit Spitzenärmeln und verkürztem Rock erinnert an Dior-Kreationen aus den 50ern. Nicht nur die Garderobe war Retro inspiriert, auch die extra für die Trauung geliehenen motorisierten Untersätze. Ehepaar und Trauzeugen wurden von Isettas abgeholt. Die kleinen Knutschukugeln sind absolut putzig anzuschauen. Jedoch muss man gewollt sein, sich während der Fahrt fast auf dem Schoß zu sitzen. Doch für sich liebende Paare ist das natürlich kein Problem.

 

Im Standesamt angekommen, ging es gleich los mit der Trauung. Beruhend auf den Corona-Maßnahmen dürfen nur wenige Personen mit ins Trauzimmer. Nur die Schwiegereltern und Trauzeugen, sowie ein Fotograf unserseits sind mit von der Partie. Zwar war der Saal daher dünn besetzt – starke Emotionen gab es dennoch zuhauf. Vor allem Kerstin konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Auch der Bräutigam hatte mit den Tränen zu kämpfen. Wer kann es ihnen verübeln? Immerhin besiegelt das kleine Wort „Ja“ deren gemeinsame Zukunft als Ehepaar. Ziemlich aufregend!

 

Anschließend wurde in einer Turmwindmühle im Heimatort Rheurdt gefeiert. In dem wunderschönen Backsteinbau aus dem 18. Jahrhundert verbirgt sich mittlerweile ein kleines Vereinsheim inklusive einer Bar für Festlichkeiten. Da nur im engsten Kreis gefeiert wurde, reichte die Kapazität des alten Baus aus, um Familie und Freunde zu bewirten. Auch wenn die Umstände im Jahr 2020 die Planung vieler Ehepaare auf den Kopf gestellt, so war das Hochzeitfest von Kerstin und Robin zwar kleiner – dafür aber umso intimer. Es war ein wirklich schönes und emotionales Fest, an das war uns gerne zurückerinnern.

Liebe Kerstin, lieber Robin: Wir wünschen euch für eure gemeinsame Zukunft nur das Beste. Bleibt so, wie ihr seid. Es war uns ein Fest, eure Hochzeit fotografisch festhalten zu dürfen!